Gestern waren wir in Agaete, ganz im Nordwesten der Insel.
Zuerst waren wir auf einer kleinen Kaffeeplantage. Wir sind durch die Kaffeepflanzen gestreift, haben Kaffee und Gebäck probiert, Fruchtweine und Kaffeemarmelade. Außerdem haben wir selbst Kaffee geröstet und die noch warmen Bohnen einfach so gegessen. Spannend. Wobei wir auch schon bei Yorsalem aus dem Haus zum Kaffee trinken eingeladen waren und da der Kaffee auch ganz frisch geröstet wird!







Danach wollten wir schnell im Dorf Mittagessen. Wir dachten es läge am Sonntag und der kleinen Küche, aber nein, der Wirt hatte unseren Zettel vergessen und so hatten wir dann innerhalb von 5 weiteren Minuten, aber leider erst nach 1,5 Stunden warten unser Essen 😦 Aber lecker war es. Etwas salzig, aber das ist hier eher häufiger der Fall. Es fühlte sich jedenfalls ganz typisch an. Sonntags neben dem Dorfplatz im Schatten, die Kinder spielen vor der Kirche, alle Welt steht oder sitzt mit dem Bier in der Hand, Erdnüsse werden gegessen, die Schalen auf den Boden geworfen usw.



Im Hafen haben wir dann die Fähre nach Teneriffa beim Ablegen beobachtet und noch ein Eis gegessen. Mitten im Hafen ist der Strand von Agaete. Man mag es nicht glauben, aber das Wasser sah sogar klar aus, bis auf den schwarzen Sand natürlich. Wir sind aber lieber im Naturschwimmbecken schwimmen gegangen, das Meer haben wir ja immer.






Zum Schluss dann noch auf der Uferpromenade den Sonnenuntergang mit dem Blick auf Teneriffa und den Teide. Von hier scheint es so, als läge da oben gerade Schnee. Aber bis wir hier von der Insel runter kommen, ist der bestimmt geschmolzen.









Was wir nicht ganz verstehen ist, warum die Spielplätze gesperrt sind. Das ist echt schade! Überall tummeln sich die Menschen, in der Außengastronomie, an belebten Strandabschnitten. Aber die Kinder dürfen sich nicht austoben. Schade! Naja, vielleicht öffnen die ja wieder, wenn wir aus der Warnstufe 3 wieder raus sind. Vielleicht. Irgendwann…